Stories of Generosity – Nipun Mehta

Ein interessanter Vortrag von Nipun Mehta über Schenkökonomie und das Pay-it-forward-Konzept. Sehenswert und passend zur Ausstellung!

Ein Projekt von Nipun Mehta ist “Karma Kitchen“. In der Beschreibung heißt es: “Imagine a restaurant where there are no prices on the menu and where the check reads $0.00 with only this footnote: “Your meal was a gift from someone who came before you. To keep the chain of gifts alive, we invite you to pay it forward for those dine after you.” That’s Karma Kitchen, a volunteer-driven experiment in generosity.”

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Beginn einer Ausstellungswanderung

Zur Zeit wissen wir gar nicht, wo uns der Kopf steht. Jeden zweiten Tag bekommen wir eine Anfrage, ob wir die Ausstellung nicht mal hier oder dort zeigen könnten.

Wir sind überwältigt ob der Nachfrage und möchten dem gerne nachkommen.

Einzig benötigen wir Raum und Zeit zur Organisation. Um den Überblick nicht zu verlieren, haben wir erst einmal hier den Raum geschaffen, um festzuhalten wohin es noch gehen soll.

Habt ihr auch den Wunsch die Ausstellung zu euch zu holen? Dann hinterlasst uns doch einen Kommentar an dieser Stelle…

Die Ausstellung benötigt etwa 35qm Fläche. Auch eine kleinere Version der Ausstellung mit wenigen ausgewählten Ausstellungselementen könnten wir zusammenstellen.

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Nach der Ausstellung auf der Konferenzwoche

Die erste Station unserer Ausstellung auf der Leuphana Konferenz für nachhaltiges Handeln war ein großer Erfolg….

… für drei Tage haben wir einen belebten Raum geschaffen

… für mehr als 300 Besucher_innen

… mit vielen bewegenden Gesprächen über das Schenken.

 
Wir freuen uns über die überwältigend positive Resonanz, die wir mit der Ausstellung erfahren haben. Wir nehmen viele Kontakte für zukünftige Stationen unserer Ausstellung mit und können es kaum erwarten, bald mit der Ausstellung auf Wanderschaft zu gehen.

Es geht weiter…

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Artikel in der LZ

die Lüneburger Landeszeitung hat über uns berichtet:

Ausstellung an der Universität will zeigen, wie das Schenken zur Lebenseinstellung wird
Gegen die Regalhaltung

Nicht nur als Überraschung zum Geburtstag: Für die Ausstellungsmacher_Innen ist Schenken ein Lebensstil.

hum Lüneburg. Eine Zickzack-Linie an der Wand erzählt die ungewöhnliche Reise eines Buches. Statt im Regal zu verstauben, nachdem es gelesen wurde, wechselte es mehr als 120-mal den Besitzer. Bookcrossing heißt diese Form des Büchertauschs. Das Buch ist Teil der Ausstellung “Schenken 2.0 – die Dinge im Fluss halten”, die von heute bis Donnerstag an der Uni gezeigt wird. Die Schau zeigt geschenkte Gegenstände und will deutlich machen: Schenken kann mehr sein als eine Aufmerksamkeit zum Geburtstag, es ist eine neue Lebensweise. “Die Ausstellung stößt einen Austausch über Bedürfnisse und ein gutes Leben an”, sagt Co-Initiatorin Svea Blieffert. In allen Projekten gehe es um das Weitergeben von Gegenständen ohne Geld und oft ohne Gegenleistung. Die Wanderausstellung erzählt Schenk-Geschichten aus Deutschland und Polen. Svea Blieffert, Studentin der Nachhaltigkeitswissenschaften, interviewte Menschen, die in Umsonstläden und beim Online-Verschenknetzwerk “Freecycle” stöberten oder ganz ohne Geld leben. Die Journalistin und Fotografin Sylwia Strebska traf in Warschau Menschen vom Kleidertauschprojekt “Uwolnij Lacha” (“Befreie deine Klamotten”) und dem Gemeinschaftstauschsystem “Wymiennik” (“Tauschbörse”).

Die Erlebnisse illustrieren die Ausstellerinnen mit Fotos, Texten und Audiobeiträgen von den Geschichten der Beschenkten und Schenkenden. Zum Beispiel von Ola Monola. Die Initiatorin von “Uwolnij Lacha” berichtet im Interview, wie aus einer kleinen privaten Kleidertauschinitiative ein Projekt wurde, das heute in ganz Warschau bekannt ist. “Wir haben gemerkt, dass es einen gigantischen Bedarf für solche Aktionen in der Gesellschaft in Polen gibt”, sagt sie. Für Strebska ist das Schenken “eine Antwort auf die Krise und die Armut in Polen”. Auch Lüneburger Projekte wie der Umsonstladen “Die Zwiebel” sind Teil der Ausstellung. Immer stehen die Menschen und ihre Motive für das Schenken im Mittelpunkt.

Manchen geht es dabei mehr um eine ressourcenschonende Lebensweise, anderen darum, systematisch ohne Geld auszukommen. “In den Geschichten spürt man, dass es den Menschen mehr bedeutet, als ökologischer zu handeln oder Geld zu sparen. Die Projekte funktionieren gegen die Logik von Geld verdienen und ausgeben und bleiben dennoch über Jahre und trotz Rückschlägen zum Beispiel durch Vandalismus erhalten,” erklärt Ilka Wäsche, Umweltwissenschaftlerin und Ausstellungsgestalterin.

Die Idee zur Ausstellung entstand am Küchentisch: Blieffert, die ihre Bachelorarbeit über das Schenken als neue Nutzungsform schrieb, bewegte die Frage, ob derartige Projekte tatsächliche Wege hin zu einer nachhaltigen Lebensweise sind. Während sie forschte, lernte Strebska beim Ausmisten alter Sachen Schenk- und Tauschprojekte in Warschau kennen. Bliefferts Forschungsfragen und Strebskas Praxisferfahrungen waren fruchtbarer Humus für das gemeinsame Projekt. Gefördert wird das Ausstellungsprojekt vom “Jugendumweltnetzwerk Niedersachsen” und verschiedenen Stiftungen.

Am Ende wartet eine alte Schreibmaschine auf den Besucher. Endlospapier ist dort eingespannt – zusammen mit der Frage “Können Menschen selbstlos schenken?”. Die Antworten der Interviewpartner sind bereits abgetippt. “Wir sind gespannt, was die Besucher dem hinzufügen”, lädt Svea Blieffert ein. Die Vernissage findet heute um 16.30 Uhr im Gebäude 9 an der Scharnhorststraße statt.

(Landeszeitung für die Lüneburger Heide vom 26. Februar 2013)

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Eindrücke von der Ausstellung

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Eindrücke von den Vorbereitungen

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Programmhinweise

Am Dienstag startet die Vernissage „Schenken 2.0. Die Dinge im Fluss halten“.

  • Das Eintauchen in die Ausstellung ist bereits ab 10:00 Uhr möglich
  • um 16:30 Uhr wird offiziell gestartet mit einem Auftakt unter Begrüßung durch die Machenden der Ausstellung
  • Ein Austausch der durch die Ausstellung aufgeworfenen Gedanken, Fragen, Ideen ist ausdrücklich gewünscht. Dazu bieten wir auch diverse Gelegenheiten diesen visuell festzuhalten.Am Mittwoch laden wir um 18:30 Uhr ein zum Spielraum der Gedanken. Was sind die individuellen Gedanken zum Schenken? Nach einer sehr knappen Runde wird es einen offenen, formlosen Raum für Austausch und Entwicklung geben.

    Die Ausstellung erkundet das Schenken jenseits von Weihnachten und Geburtstag, jenseits von Freundeskreis und Familie. Ein Schenken ohne Gegenleistung. Dinge weiterzugeben, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Eine Lebensweise, in der Geld nicht zählt, in der ein anderes Miteinander gelebt wird.

    Die Ausstellung „Schenken 2.0. Die Dinge im Fluss halten“ wirft Fragen auf. Sie erzählt von Projekten wie Bookcrossing, Freecycle und Umsonstläden in Deutschland und Polen. Anhand persönlicher Geschichten erkundet sie das Schenken jenseits von Weihnachten und Geburtstag, jenseits von Freundeskreis und Familie. Sie gibt dabei keine Antworten.

    Zu Beginn der Veranstaltung bleibt Zeit, in die Ausstellung einzutauchen. Was lösen die Erlebnisse aus? Im „Spielraum der Gedanken“ geben wir dem Raum. Wir, die Macherinnen der Ausstellung, laden ein und freuen uns auf lockere, informelle Begegnungen, auf intensive Gesprächsrunden und was auch immer geschehen mag. Die, die kommen, sind die richtigen.

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