Ausstellungskonzept

 

Die Ausstellung stellt Personen, Gegenstände und Projekte dar. Diese werden mittels Bild-, Text- und Audiomaterial sowie verschiedenen Objekten präsentiert. Die gleichen Personen, die mit Portraitfotos und persönlichen Kommentaren über „ihr“ Projekt dargestellt werden, erzählen in den Mobilés ihre Geschichten von geschenkten Gegenständen. Die persönlichen Geschichten der Menschen werden in den verschiedenen Ausstellungselementen somit immer wieder aufgegriffen.

 
Die Themen der Ausstellung werden durch verschiedene Elemente im Raum greifbar. Diese wurden fast ausschließlich aus Recyclingmaterialien geschaffen. Die Wände und Tische sind aus Kartons zusammengebaut. Zeichnungen auf Packpapier füllen eine Seite des Raums aus. Mehrere Mobilés aus alten Fahrradfelgen hängen von der Decke. Ein alter Koffer lädt zum Suchen und Finden ein und eine alte Schreibmaschine steht für den freien Gedankenaustausch bereit.

 
Die Ausstellung gibt keine Antworten vor. Stattdessen gibt sie einer Vielfalt an Stimmen eine Plattform. Deshalb lebt die Ausstellung auch von der Interaktion mit den Besucher_innen. Alle Ausstellungselemente können von den Besucher_innen angefasst, ergänzt und kontinuierlich weiterentwickelt werden. Die aufgeworfenen Fragen laden zum Mitdenken und zum Dialog ein. So werden die BesucherInnen zu Co-Kreateuren der Ausstellung.

 

Ausstellungselemente:

  • Galerie mit Portraitfotos. Jede interviewte Person ist mit einem Foto und einem Kommentar über „ihr“ Projekt präsentiert.
  • Null-Euro-Scheine. Mit Magneten an einem Drahtseil im Raum befestigt. Auf der Rückseite ergänzen Interviewte und Besucher_innen den Satz „Schenken ist…“.
  • Mobilés mit Geschichten von geschenkten Gegenständen. Aus Fahrradfelgen, Fotos und Kommentare zum Rauf- und Runter-Bewegen, Gegengewichte aus Münzen.
  • Koffer mit positiven und negativen Erlebnissen. Zwischen Nägeln und Glitzersternen können die Besucher_innen Berichte von positiven und negativen Erlebnissen finden.
  • Bücherschrank. Beschreibung der Warschauer Nachbarschaftsbibliothek und der Offenen Bücherschränke in Hannover. Offizielle Bookcrossingzone. Bücher zum Mitnehmen und Freilassen. Interview-O-Ton einer Bookcrosserin zum Anhören per Kopfhörer.
  • Bookcrossing-Plakate. Zickzacklinien auf Packpapier stellen Wege von Bookcrossingbüchern dar. Journaleinträge und eine Liste der Orte dienen dem Nachvollziehen der Route.
  • Leben ohne Geld. Kommentare zur Frage „Ist Leben ohne Geld möglich?“ auf einem Strahl von „Ja“ bis „Nein“. Besucher_innen können Kommentare ergänzen und Zustimmungspunkte verteilen.
  • Schreibmaschine. Gedankenaustausch mit Endlospapier zum Weiterschreiben. Zur Frage: „Können Menschen vollkommen selbstlos schenken?“
  • Kaffeetisch. Begegnungen mit Nadia zum Thema „Leben ohne Geld“ mittels Interview-O-Ton, Texten und Objekten auf dem Tisch.
  • Motivationsbuch. Antworten auf die Frage: „Warum machst du mit?“. Ergänzungen durch Besucher_innen.
  • Pinnwand. Kommentare zur Frage: „Wie reagiert dein Umfeld?“
  • Polnische Projektwand. Beschreibung polnischer Projekte durch Fotos, Selbstdarstellungen, Interviewtexte.
  • Galerie der Selbstdarstellungen von Projekten. Sammlung von Postern und Flyern von Umsonstläden in Deutschland.
  • Kleiderstange in der Eingangstür. Kleider mit 0€-Preisschildern. Zum Eintauchen in die Welt des Schenkens, die hinter den Kleidern beginnt.
  • Projekterechner. Laptop mit einer Linksammlung der dargestellten Projekte.
  • Schenk- und Tauschtisch. Ausstellungsbuttons und -flyer liegen aus. Besucher_innen sind eingeladen etwas mitzunehmen und/oder etwas hinzulegen.

 

 

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